Startseite » Kaffeevollautomaten Vergleich » Wissen rund um Kaffeevollautomaten » Cold Brew Kaffeemaschine, lohnt sie sich im Gastrobetrieb
Eine Cold Brew Kaffeemaschine lohnt sich im Gastrobetrieb, wenn kalte Kaffeegetränke regelmäßig und planbar nachgefragt werden, etwa in Café, Hotel oder Betriebsrestaurant im Sommer. Cold Brew entsteht durch Kaltextraktion und schmeckt milder und weniger bitter als gekühlter Filterkaffee. Die Technik reicht vom Vollautomaten mit Kaltfunktion bis zum Fass mit fertigem Konzentrat. Dieser Ratgeber erklärt den Unterschied zu Iced Coffee, nennt Lösungen für Betriebe und zeigt, wie Sie die Wirtschaftlichkeit prüfen.
Beide Getränke werden kalt serviert, sie entstehen aber völlig verschieden. Der Unterschied bestimmt, welche Technik Sie brauchen.
Im Betrieb sind beide Varianten verbreitet. Iced Coffee gelingt mit jedem Vollautomaten, Cold Brew braucht eine eigene Funktion oder ein eigenes System. Ein Überblick über weitere Getränke steht im Ratgeber Kaffeespezialitäten.
Wer Iced Coffee anbieten möchte, braucht nicht zwingend ein neues Gerät. Viele Betriebe kommen mit einem vorhandenen Vollautomaten aus, wenn sie drei Dinge beachten.
Für Philips Kaffeevollautomaten Iced Coffee gilt dasselbe. Mehrere Hersteller von Haushaltsgeräten, darunter Philips und De’Longhi, bieten Modelle mit Programmen für Kaltgetränke an, die Details nennt das jeweilige Datenblatt. Im Betrieb zählt die Dauerbelastung, siehe Haushalts oder Profigerät. Eis muss zusätzlich vorrätig sein, ein Eiswürfelbereiter oder Eisfächer gehört zur Planung.
Eine Cold Brew Funktion im Vollautomaten extrahiert Kaffeemehl mit kaltem Wasser, ohne es zu erhitzen. Damit das in wenigen Minuten gelingt, nutzen Hersteller unterschiedliche Verfahren, etwa Pulsationen, höhere Kontaktzeiten oder besondere Brühgruppen. Die Hersteller beschreiben das Prinzip, die Details sind modellabhängig.
Technisch sind für Betriebe vor allem diese Punkte wichtig.
Die Reinigung unterscheidet sich kaum von der heißen Variante, Brühgruppe und Leitungen müssen aber gleichmäßig gespült werden.
Im Profibereich gibt es mehrere Geräte, die kalte Getränke beherrschen. Die Angaben stammen von den Herstellerseiten, Stand Oktober 2026.
Die X10c bietet laut Hersteller 34 Spezialitäten, davon acht kalt extrahiert, empfohlen für bis zu 100 Tassen am Tag. Vertrieb über Fachhändler.
Hot und Cold Technologie für heiße und kalte Getränke, Milchsysteme Twin Milk und PureFoam, Betriebsmodi für Gäste und Mitarbeitende.
Professionelle Vollautomaten mit Milchsystemen für Gastronomie und Hotellerie, Service über eigene Organisation in Deutschland.
Modulare Vollautomaten mit Zusatzmodulen für Milchkühlung und Flavors, laut Hersteller konfigurierbar nach Getränkewahl.
Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Empfehlung. Prüfen Sie im Gespräch mit Händler oder Anbieter, welche Modelle in Ihrer Größe kalte Extraktion bieten, und lassen Sie sich Referenzen nennen. Die Preise veröffentlichen die Hersteller nicht, Angebote kommen über Vertrieb oder Fachhandel.
De’Longhi bietet Vollautomaten mit Kaltgetränkefunktion an, die als Cold Brew oder Cold Extraction beschrieben werden. Die Modelle sind für Haushalte gedacht. Im kleinen Büro oder Hotelfrühstücksraum mit geringem Bedarf können sie funktionieren, bei mehr als wenigen kalten Getränken am Tag stoßen sie an Grenzen. Das betrifft Tankvolumen, Dauerbetrieb und Garantie.
Wer die Funktion testen möchte, kann mit einem Haushaltsgerät beginnen und den Absatz beobachten. Wichtig ist, die Kosten für Ersatz und Ausfallzeiten einzuplanen. Lesen Sie dazu auch den Ratgeber De’Longhi Kaffeevollautomat, der die Marke im Betriebseinsatz einordnet.
Wer viele kalte Getränke ausschenkt, nutzt oft kein Vollautomat, sondern ein eigenes System für kalten Kaffee.
| Lösung | Funktionsweise | Eignung |
|---|---|---|
| Vollautomat mit Kaltfunktion | Kaltextraktion per Knopfdruck | wenige bis mittlere Mengen, ein Gerät für heiß und kalt |
| Iced Coffee aus dem Vollautomaten | heiß gebrüht, über Eis | kleiner Aufwand, kein Zusatzgerät |
| Cold Brew Konzentrat | Konzentrat mit Wasser oder Milch verdünnen | planbare Mengen, wenig Technik |
| Fass oder Tank mit Zapfhahn | fertiger Cold Brew gekühlt gelagert | hoher Absatz, eigene Kühlung nötig |
Die Wahl hängt vor allem von der Menge ab. Ein Vollautomat spart Platz, ein Fass spart Zeit bei hohem Absatz. Alle Varianten brauchen Kühlung und Eis und sollten nach Herstellerangabe gelagert werden, denn Cold Brew ist ein Lebensmittel mit begrenzter Haltbarkeit.
Die Wirtschaftlichkeit hängt von drei Größen ab, nämlich Absatz, Marge und Mehrkosten für Technik. Das folgende Beispiel rechnet mit angenommenen Werten, die Sie durch Ihre eigenen ersetzen sollten.
Liegt dieser Betrag deutlich über den Mehrkosten, lohnt sich die Investition. Liegt er darunter, genügt Iced Coffee aus dem vorhandenen Gerät. Entscheidend ist eine ehrliche Schätzung des Absatzes, die Sie mit einer Testphase im Sommer überprüfen. Rechnen Sie zusätzlich mit Nachfrage nach Milchvarianten, siehe Milchschlauch oder Milchbehälter.
Im Preisrechner sehen Sie, was ein Vollautomat mit Milchsystem für Ihre Tassenzahl in Miete, Leasing oder Kauf kostet.
Preise für Geräte mit Kaltfunktion veröffentlichen die Hersteller nicht. Als Orientierung dient der Marktkorridor für gewerbliche Kaffeevollautomaten aus öffentlichen Preisen, netto ohne Umsatzsteuer, Stand Oktober 2026.
| Tassen am Tag | Miete im Monat | Kauf einmalig |
|---|---|---|
| bis 30 | etwa 29 bis 100 Euro | 800 bis 2.500 Euro |
| 31 bis 100 | etwa 90 bis 235 Euro | 2.500 bis 5.000 Euro |
| 101 bis 300 | etwa 195 bis 355 Euro | 5.000 bis 9.000 Euro |
| mehr als 300 | etwa 260 bis 480 Euro | 9.000 bis 21.000 Euro |
Milchspezialitäten und Zusatzmodule heben die Untergrenze dieser Spannen. Zusätzliche Kosten entstehen durch Eisbereiter, Milchkühler und Verbrauchsmaterial, siehe Milchkühler.
Kalte Getränke verlangen eigene Vorsicht. Ohne Erhitzung gibt es keinen Keimabbau durch Hitze, deshalb zählen Sauberkeit und Kühlung doppelt.
Weitere Pflegehinweise finden Sie im Ratgeber Kaffeevollautomat reinigen.
Diese Punkte gelten für Cold Brew und Milch gleichermaßen.
Die Entscheidung für Cold Brew hängt stark vom Betriebstyp ab.
Im Zweifel starten Sie mit einer Saison Testphase, bevor Sie in Technik investieren. Die Seite Kaffeevollautomat für die Gastronomie zeigt, welche Geräte für hohe Mengen infrage kommen.
Eine Cold Brew Kaffeemaschine extrahiert Kaffee mit kaltem Wasser statt mit heißem. Das Ergebnis ist mild und säurearm. Es gibt Vollautomaten mit Kaltfunktion, Fasssysteme und Geräte für Konzentrat.
Ja, im Prinzip schon. Sie brühen einen kräftigen Espresso oder Kaffee und gießen ihn über Eis. Eine eigene Cold Brew Funktion ist dafür nicht nötig.
Ja, einige Profigeräte bieten beides in einem Gerät. Schaerer nennt eine Hot und Cold Technologie, JURA bei der X10c acht kalt extrahierte Spezialitäten. Fragen Sie nach der Ausstattung Ihres Wunschmodells.
Sie benötigen ein Programm für kalte Extraktion mit kaltem Wasser, einen einstellbaren Mahlgrad und genug Platz unter dem Auslauf für ein Glas mit Eis. Details stehen im Datenblatt.
Laut Hersteller bietet die X10c acht kalt extrahierte Spezialitäten bei empfohlenen bis zu 100 Tassen am Tag. Preise veröffentlicht JURA nicht, Angebote kommen über den Fachhandel.
De’Longhi bietet Modelle mit Kaltgetränkefunktion an. Die Geräte sind für Haushalte gedacht und im Betrieb nur bei geringem Bedarf geeignet. Das genaue Modell prüfen Sie im Datenblatt.
Mehrere Philips Modelle bieten Programme für Eiskaffee. Für den gewerblichen Dauereinsatz sind es Haushaltsgeräte, daher sollten Sie die Garantiebedingungen prüfen.
Das hängt vom Absatz ab. Bei mehreren kalten Getränken täglich in der warmen Jahreszeit kann sich eine Kaltfunktion rechnen. Bei geringem Absatz genügt Iced Coffee aus dem vorhandenen Gerät.
Geben Sie Ihren Bedarf an und erhalten Sie kostenlos Angebote passender Anbieter.
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